Samstag, 26. Juli 2014

Tomaten und Pfirsich Salat mit Burrata

Auf dem Markt habe ich diese Woche herrliche, sommerreife Tomaten gefunden. Aus den alten Sorten habe ich fünf verschiedene Sorten ausgewählt, die etwa die Größe von Cherry Tomaten haben, um daraus einen sommerlichen Salat zu machen. Das Rezept dazu habe ich in der aktuellen Ausgabe von House Beautiful, einer amerikanischen Interior Design Zeitschrift gefunden, in der Chef Alex Hitz die Kolumne Alex's Kitchen schreibt.

Rezept nach Alex Hitz
Zutaten

500 g Tomaten (alte Sorten)
500 g reife Pfirsiche
200 g Burrata
2 EL Basilikumblätter
3 EL Olivenöl
1 1/2 EL Balsamico Essig
Salz und Pfeffer

1. Tomaten waschen und vierteln. Pfirsiche waschen und in grobe Stücke schneiden. 
2. Basilikumblätter aufeinander legen, einrollen und in Streifen schneiden. Über den Salat streuen.
3. Öl und Essig mischen und über den Salat geben.
4. Burrata in kleine Stücke teilen und auf den Salat geben. Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Salat ist sooo einfach zu machen und ein riesen Genuss! Die Süße der Pfirsiche und Säure der Tomaten harmonieren miteinander und die cremige Burrata macht den Genuss perfekt.

Tipps!
1. Der Salat ist eine tolle Beilage für Schweinefilets. Diese habe ich in einer Mango-Koriander-Marinade gegrillt.
2. Dazu passt ein etwas kräftiger Rosé.

 



 

Donnerstag, 10. Juli 2014

Zitronenkuchen (Vegan)

Letzten Freitag gab es viel zu feiern: Deutschland stand im Viertelfinale der Fussball WM und es war der 4. Juli, der amerikanische Independance Day. Zu diesem Feiertag mache ich jedes Jahr einen Kuchen mit der amerikanischen Flagge.


Diesmal musste ein veganisches Rezept her. Der Teig ist wirklich einfach anzurühren und schmeckt himmlisch zitronig. 

Zutaten
275 g Mehl
100 g Zucker
2 TL Backpulver
Saft und geriebene Schale 1 Zitrone
100 ml Öl

Trockene Zutaten miteinander vermischen. Dann flüssige Zutaten miteinander mischen und kurz mit den trockenen Zutaten verrühren. Teig in eine gefettete Backform füllen und bei 200 Grad C (Umluft 180 Grad) 30 Minuten backen.



Ich mag keinen Zuckerguss und damit die Beeren trotzdem auf dem Kuchen haften, habe ich den abgekühlten Kuchen mit Marshmallow Creme bestrichen. Bei diesem Kuchen ging es nicht um eine gesündere Alternative sondern darum, Milcheiweiss als Allergiefaktor auszuschliessen. 

Der Kuchen hat eine recht feste Konsistenz aber das Ergebnis war wirklich lecker!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Gebratener Blumenkohl mit Cashewkernen und Feta


Eine superschnelle Nummer von Steffen Henssler. Das perfekte warme Abendessen für 2 Personen, das sich auch nach einem langen Arbeitstag noch schnell in der Küche zaubern lässt!

Zutaten
350 g Blumenkohl
4 EL Olivenöl
40 g Cashewkerne
100 g Feta
6 dünne Scheiben Parmaschinken
1 Handvoll Minzeblätter
Salz, Pfeffer


1. Blumenkohl in Olivenöl anbraten. Cashewkerne zugeben und kurz mitbraten.
2. 100 ml Wasser zufügen und Blumenkohl bissfest garen.
3. Feta zerbröckeln, Parmaschinken klein schneiden und kurz mitbraten. Minzblätter hacken und untermischen. Sofort servieren.

 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Amish Maisbrot


Wenn wir mal „raus auf’s Land wollten“, sind wir nach Amish Country, Holmes County, in Ohio gefahren. Sanft rollende Hügel, dazwischen Farmen und Schulhäuser, das Klappern der Pferdehufen – zumindest für uns Besucher eine Idylle. Oft haben wir dort unseren Amishen Freund Leander und den Töpfer Cary in der Holmes County Pottery besucht.

http://www.flickr.com/photos/84578284@N00/108957756/in/photolist-aCrm1-bEXJE-f2cfW-fENjc-irude-jKsfY-ku9JF-pdysB-rwF5w-tx98M-GAXhj-GAXxo-GAXDW-GQ613-J28fW-M17mf-NCymU-WZ8Gr-2aXxgH-2aXxoM-2F2S2y-3bhCF1-4b21k6-4gyZ29-4gXejH-4gXeCK-4h2itN-4khrjK-4pozD3-4uCT5W-4DXM5g-4DXNR4-4E33YQ-4GkKbH-4GkKh6-4GpV2C-4GpVgS-4LEX9x-4Qce89-4R7JqG-4RYTrg-4VvHxV-4VvHyi-4Y2Zpa-4Y2ZLx-4Y7fM1-4ZJ5mv-56Eh6e-57PBTd-5bjNao-5bPSdx
Photo from flickr by Alex
Übernachtet haben wir in in einem kleinen Bed&Breakfast, das von Mennoniten betrieben wurde. Ein wenig weltoffener als die Amishen, gibt es dort die Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Entsprechend dem landwirtschaftlich geprägten Lebensstil, gibt es morgens um 8 Uhr, wenn die Männer das erste Mal vom Feld kommen, das Frühstück. Die warme, mehrgängige Mahlzeit entspricht bei uns eher dem Abendessen und das ist morgens gewöhnungsbedürftig, aber wirklich lecker! Das Essen für die Feldarbeiter ist sehr reichhaltig und die Rezepte weit verbreitet. Dieses Maisbrot ist ein weiteres Brot aus dem Brotkorb des Mittleren Westens. Ich reiche es als Beilage zu allen Suppen.
(Rezept nach Phyllis Pellman Good)
Zubereitungszeit: 10 Min., Backzeit: 20 Min.
 
Zutaten:
130 g Polenta
140 g Weizenmehl
20 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
½ TL Salz
250 ml Milch
50 ml neutrales Pflanzenöl
1 Ei

1.       Ofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad)
2.       Quadratische Backform 20 x 20 cm einfetten.
3.       Trockene Zutaten vermengen.
4.       Flüssige Zutaten verrühren, unter die trockenen Zutaten mischen.
5.       Teig in die Backform geben und 20 Min. backen.

Tipps:
Traditionell wird das Maisbrot in einer quadratischen Form gebacken und in kleine Quadrate geschnitten mit gesalzener Butter serviert. Ich hatte keine quadratische Backform zur Hand, also habe ich eine runde Springform 26 cm genommen. Das Ergebnis ist genauso lecker.


Montag, 6. Januar 2014

Grüner Smoothie

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich gute Vorsätze für das neue Jahr:

1. Mit jeder Mahlzeit Gemüse (möglichst roh) essen.
2. Weniger Kuhmilchprodukte essen.
3. Nicht nur Weizen sondern auch regelmäßig andere Getreidesorten essen.

Das mit dem  Gemüse am Morgen ist so eine Sache. Am liebsten mag ich einen grünen Smoothie, den ich aus 1 Tasse grünblättrigem Salat, 1 Tasse Wasser und einem kleinen Apfel mixe.


Tipps!
1. Den Apfel kann man auch durch die gleiche Menge einer anderen Obstsorte ersetzen. Dazu eignen sich besonders Ananas, Mango, Birnen, Trauben, Pfirsiche, Bananen und Avocado.
2. Ich gebe auch gerne einen Schuss frisch gepressten Orangensaft dazu.

Freitag, 22. November 2013

Black Bean Soup mit Cumin Crema und Avocado-Tomaten-Relish

Dies ist zu allen Jahreszeiten meine Lieblingssuppe. Jetzt, wo der graue Novembernebel in Deutschland aufgezogen ist, weckt die Suppe Erinnerungen an den tiefblauen Himmel der TexMex Region (Texanisch-Mexikanisch), aus der die Suppe stammt. Das Rezept ist von Bobby Flay, dem Meister der Küche des amerikanischen Südwestens. Zuletzt habe ich eine Black Bean Suppe bei meiner Freundin Pam in Tucson, Arizona gegessen. Auf ihrem Grundstück streunten Berglöwen und Wild zwischen den Kakteen. Eine schöne Erinnerung!


Black Bean Soup mit Cumin Crema und Avocado-Tomaten-Relish               
(Rezept nach Bobby Flay)

Zutaten:
3 Dosen schwarze Bohnen  (jeweils 340 g Abtropfgewicht)
2 EL Olivenöl
1 Karotte
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
250 ml Rotwein
3 Jalapeños
1 Poblano Chili
1 L Hühnerbrühe
2 EL Limettensaft
Salz und Pfeffer

1. Karotte und Zwiebel würfeln Knoblauch fein hacken und in Öl anschwitzen.
2. Rotwein zugeben und auf die Hälfte einkochen.
3. Auf mittlere Hitze runterschalten. Bohnen, Brühe, Jalapeños und Chili zugeben und 30 Min. köcheln lassen. Währenddessen Crema und Relish zubreiten.
4. Suppe von der Herdplatte nehmen und Limettensaft zugeben. Eine Hälfte der Suppe im Mixer pürieren. Püree zurück in den Topf geben. 
5. Suppe aufkochen, auf Tellern portionieren, mit Crema und Relish garnieren und servieren.

Cumin Crema
1 Becher Saure Sahne, Crème Fraîche oder Schmand
1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Kumin)
1 TL Limettensaft

1. Alle Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Avocado-Tomaten-Relish
1 Avocado
2 kleine Tomaten
3 TL gewürfelte rote Zwiebel
1 kleine Jalapeño
2 EL geschmacksneutrales Öl

1. Avocado, Tomaten und rote Zwiebel würfeln. Jalapeño fein hacken.
2. Dann alle Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps!
Für diese Suppe einen kräfigen Rotwein verwenden.
Poblano Chili habe ich selbst in Supermärkten der Tex-Mex Region in den USA nicht immer gefunden. Auf meinen Reisen habe ich mir einen Vorrat an getrockneten Chilis angelegt. Da ich es nicht zu feurig mag, habe ich hier die New Mexico Chili verwendet, die eine backsteinrote Farbe und herrliches Röstaroma hat, ohne zu scharf zu sein. Natürlich gelingt die Suppe auch ohne Chilis nur mit Jalapeños gekocht gut.

Montag, 18. November 2013

Haferflocken Cookies

Neulich hab´ ich beim Porzellanfräulein eine Keksdose bemalt und brennen lassen. Jetzt müssen Kekse her, um die Dose zu füllen. Es ist zu früh für Weihnachtskekse, deshalb mache ich heute die schnellen

Haferflocken Cookies
Zubereitungszeit: 15 Min., Backzeit: 15 Min.


Zutaten für ca. 45 Stück:
150 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
1 Ei
1 Messerspitze gemahlene Vanille
225 g zarte Haferflocken
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz

1. Backofen auf 180 Grad C (Umluft 160 Grad) vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
2. Butter, Zucker, Ei, Vanille und 2 EL Wasser zu einer cremigen Masse verrühren.
3. Haferflocken, Mehl , Backpulver und Salz zufügen und alles gut miteinander verrühren.
4. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, flach drücken und auf den Backblechen verteilen. Ca. 15 Min. goldbraun backen.
5. Cookies auf einem Gitter abkühlen lassen.

Tipps!
Diese Cookies lassen sich toll mit 100 g gehackter Schokolade, Trockenfrüchten oder Nüssen verfeinern. Meine Lieblingskombis: Cranberries und Pecannüsse sowie weiße Schokolade und getrocknete Aprikosen.
Für die amerikanische Variante handtellergroße Cookies formen!